Schwarzer Rettich – Wirkung, Gesundheit & Hustensaft als bewährtes Hausmittel

Schwarzer Rettich – gesundes Hausmittel mit langer Tradition

Schwarzer Rettich gehört zu den klassischen Naturmitteln, die seit Generationen geschätzt werden. Gerade in der kalten Jahreszeit greifen viele Menschen auf ihn zurück, weil er als bewährtes Hausmittel bei Husten, Erkältung und Verdauungsbeschwerden gilt. Gleichzeitig erlebt schwarzer Rettich heute ein Comeback in der modernen Ernährung, denn immer mehr Menschen achten bewusst auf natürliche, unverarbeitete Lebensmittel.

Schwarzer Rettich gesund zu nennen, ist dabei kein leeres Versprechen. Seine Inhaltsstoffe unterstützen den Körper auf verschiedene Weise, während seine Anwendung einfach und alltagstauglich bleibt. Ähnlich wie andere natürliche Hausmittel, die traditionell eingesetzt werden – etwa Kräuter- oder Gewürzgetränke – lässt sich schwarzer Rettich vielseitig nutzen und gut kombinieren, zum Beispiel im Rahmen einer bewussten Ernährung mit bekannten Pflanzenanwendungen wie bei Ingwer-Zimt-Tee und seiner Wirkung.

In diesem Artikel erfährst du, warum schwarzer Rettich so gesund ist, wie er traditionell angewendet wird und für wen er besonders geeignet ist. Im weiteren Verlauf gehen wir außerdem auf Inhaltsstoffe, Hustensaft, Dosierung und mögliche Risiken ein.

Schwarzer Rettich – Warum ist er so gesund?

Schwarzer Rettich ist mehr als nur ein scharfes Wintergemüse. Seine gesundheitliche Wirkung beruht auf einer Kombination aus traditionellem Wissen und modernen Erkenntnissen. Genau diese Verbindung macht ihn bis heute so beliebt.

Traditionelles Heilmittel und modernes Superfood

Schon früher wurde schwarzer Rettich gezielt eingesetzt, um den Körper zu unterstützen. In der Volksmedizin galt er als Helfer bei Husten, verschleimten Atemwegen und träger Verdauung. Besonders im Winter war er ein fester Bestandteil der Hausapotheke, weil er lange haltbar ist und auch roh verwendet werden kann.

Heute wird schwarzer Rettich wieder stärker als natürliches Superfood wahrgenommen. Der Grund dafür liegt in seinen sekundären Pflanzenstoffen, die den Körper auf natürliche Weise begleiten können. Anders als stark verarbeitete Produkte passt schwarzer Rettich gut in eine bewusste, einfache Küche. Gleichzeitig überzeugt er durch seine Vielseitigkeit, denn er lässt sich roh, als Saft oder als Hustensirup nutzen.

Schwarzer Rettich gesund zu nennen bedeutet also nicht, einem Trend zu folgen, sondern auf ein Lebensmittel zu setzen, das sich über viele Jahre bewährt hat und auch heute noch relevant ist.

Für wen ist schwarzer Rettich besonders geeignet?

Schwarzer Rettich kann von vielen Menschen genutzt werden, dennoch gibt es Gruppen, für die er besonders interessant ist.

Erwachsene greifen häufig auf schwarzen Rettich zurück, wenn sie ihre Atemwege unterstützen oder die Verdauung anregen möchten. Gerade bei Völlegefühl oder zähem Schleim wird er traditionell geschätzt.

Kinder können ebenfalls von schwarzem Rettich profitieren, allerdings nur in kleinen Mengen und in angepasster Form. Als milder Hustensaft wird er gelegentlich eingesetzt, wobei eine vorsichtige Dosierung wichtig ist.

In den Wintermonaten ist schwarzer Rettich besonders beliebt. Dann, wenn das Immunsystem stärker gefordert ist, schätzen viele Menschen seine wärmende und klärende Wirkung. Deshalb gilt schwarzer Rettich gesund vor allem als saisonales Hausmittel, das sinnvoll und maßvoll angewendet wird.

Schwarzer Rettich – Inhaltsstoffe & Nährwerte

Schwarzer Rettich überzeugt nicht nur durch seine traditionelle Anwendung, sondern auch durch seine bemerkenswerte Nährstoffkombination. Genau diese Inhaltsstoffe erklären, warum er sowohl als Lebensmittel als auch als Hausmittel geschätzt wird. Ähnlich wie bei funktionellen Naturgetränken – etwa beim Kurkuma-Ingwer-Zimt-Getränk – entsteht die Wirkung aus dem Zusammenspiel mehrerer natürlicher Komponenten.

Vitamine, Mineralstoffe & Ballaststoffe

Schwarzer Rettich liefert eine solide Basis an Vitaminen, Mineralstoffen und Ballaststoffen, die den Körper auf natürliche Weise unterstützen. Besonders hervorzuheben ist sein Vitamin-C-Gehalt, der traditionell mit der Unterstützung des Immunsystems in Verbindung gebracht wird. Ergänzt wird dieser durch verschiedene B-Vitamine, die eine Rolle im Energiestoffwechsel spielen.

Auch bei den Mineralstoffen kann schwarzer Rettich punkten. Er enthält unter anderem Kalium, das für den Flüssigkeitshaushalt wichtig ist, sowie Calcium, das zur normalen Funktion von Knochen und Muskeln beiträgt. Hinzu kommen Ballaststoffe, die den Darm anregen und die Verdauung fördern können. Gerade deshalb wird schwarzer Rettich oft bei einem trägen Verdauungssystem eingesetzt.

Durch diese Kombination gilt schwarzer Rettich gesund, ohne dabei schwer oder belastend zu sein. Er ist kalorienarm, sättigend und lässt sich gut in eine ausgewogene Ernährung integrieren.

Senföle & Sulforaphan – was macht sie so besonders?

Ein zentraler Grund für die besondere Wirkung von schwarzem Rettich liegt in seinen Senfölen. Diese sekundären Pflanzenstoffe sind für den typischen scharfen Geschmack verantwortlich und werden traditionell mit einer antibakteriellen und schleimlösenden Wirkung in Verbindung gebracht. Gerade bei Erkältungen oder Husten spielen sie eine wichtige Rolle.

Darüber hinaus enthält schwarzer Rettich Sulforaphan, einen Pflanzenstoff, der in der Ernährungswissenschaft zunehmend Beachtung findet. Ihm werden entzündungshemmende Eigenschaften zugeschrieben, zudem wird sein potenzieller Beitrag zum Zellschutz erforscht. Dabei ist wichtig, die Wirkung realistisch einzuordnen: Schwarzer Rettich ersetzt keine medizinische Therapie, kann jedoch eine sinnvolle Ergänzung im Alltag sein.

Das Zusammenspiel aus Senfölen, Sulforaphan, Vitaminen und Mineralstoffen erklärt, warum schwarzer Rettich sowohl in der Küche als auch als Hausmittel eingesetzt wird. Genau diese Inhaltsstoffe bilden die Grundlage für seine natürliche Wirkung im Alltag, die wir uns im nächsten Teil genauer ansehen.

Schwarzer Rettich als Hausmittel – natürliche Wirkung im Alltag

Schwarzer Rettich wird seit Generationen als vielseitiges Hausmittel genutzt. Seine Stärke liegt darin, dass er nicht nur punktuell wirkt, sondern den Körper im Alltag auf natürliche Weise unterstützen kann. Gerade in Zeiten, in denen viele Menschen auf sanfte Alternativen setzen, erlebt schwarzer Rettich eine neue Wertschätzung – ähnlich wie andere pflanzliche Hausmittel, die aus einfachen Zutaten bestehen und sich gut in den Alltag integrieren lassen.

Schwarzer Rettich gegen Erkältung & Husten

Bei Erkältungen und Husten gehört schwarzer Rettich zu den bekanntesten natürlichen Helfern. Seine enthaltenen Senföle können dabei unterstützen, zähen Schleim zu lösen und die Atemwege zu befreien. Besonders bei einem produktiven, also schleimigen Husten, wird schwarzer Rettich traditionell eingesetzt.

Darüber hinaus empfinden viele Menschen den scharfen Rettichsaft als reizlindernd für Hals und Rachen. Die antibakteriellen Eigenschaften der Senföle tragen dazu bei, das Wohlbefinden bei Erkältungssymptomen zu verbessern. Deshalb wird schwarzer Rettich gesund oft in einem Atemzug mit klassischen Hausmitteln genannt, die sich seit Jahren bewährt haben.

Im Alltag lässt sich schwarzer Rettich dabei flexibel nutzen. Manche greifen zu frisch gepresstem Saft, andere bevorzugen den bekannten Hustensirup. Wer Abwechslung sucht, findet auch in der Küche zahlreiche Möglichkeiten, etwa durch einfache Zubereitungen oder Inspirationen aus schwarzer Rettich Rezepten, die Genuss und Wirkung miteinander verbinden.

Schwarzer Rettich für die Verdauung

Neben der Wirkung auf die Atemwege spielt schwarzer Rettich auch bei der Verdauung eine wichtige Rolle. Traditionell wird er genutzt, um Leber und Galle anzuregen. Das kann besonders hilfreich sein, wenn schwere Mahlzeiten, Völlegefühl oder Blähungen auftreten.

Die enthaltenen Ballaststoffe unterstützen eine geregelte Darmtätigkeit, während die scharfen Senföle die Produktion von Verdauungssäften fördern können. Dadurch wird schwarzer Rettich häufig bei langsamer oder träger Verdauung empfohlen.

Gerade im Alltag zeigt sich der Vorteil dieses Hausmittels: Schwarzer Rettich lässt sich roh, gerieben oder als Saft einnehmen und kann so gezielt eingesetzt werden. Wichtig ist dabei eine maßvolle Anwendung, denn seine intensive Wirkung ist zwar effektiv, sollte jedoch nicht übertrieben werden.

Schwarzer Rettich Hustensaft – bewährtes Hausmittel gegen Husten

Der Hustensaft aus schwarzem Rettich zählt zu den bekanntesten Hausmitteln bei Husten. Viele Menschen greifen darauf zurück, weil er einfach herzustellen ist und auf natürlichen Inhaltsstoffen basiert. Gerade bei hartnäckigem, schleimigem Husten wird dieser Sirup seit Generationen eingesetzt. Seine Beliebtheit lässt sich mit anderen traditionellen Hausmitteln vergleichen, die ebenfalls aus Pflanzen gewonnen werden und sich über lange Zeit bewährt haben, etwa bei Anwendungen rund um den schwarzen Tee und seine Wirkung auf die Gesundheit.

Warum hilft schwarzer Rettich bei Husten?

Schwarzer Rettich enthält Senföle, die für seine schleimlösenden Eigenschaften bekannt sind. Diese können dabei helfen, festsitzenden Schleim in den Atemwegen zu verflüssigen, sodass er leichter abgehustet werden kann. Gerade bei Erkältungshusten empfinden viele Betroffene diese Wirkung als wohltuend.

Zusätzlich werden den Senfölen antibakterielle Eigenschaften zugeschrieben. Dadurch kann schwarzer Rettich dazu beitragen, ein ungünstiges Milieu für Keime im Hals- und Rachenraum zu schaffen. Viele Menschen berichten außerdem von einem reizlindernden Effekt, der den Hustenreiz abschwächen kann, ohne die Atemwege zu belasten.

Diese Kombination erklärt, warum schwarzer Rettich Hustensaft seit Jahrzehnten als natürliches Hausmi

Hustensaft aus schwarzem Rettich selbst machen

Die Zubereitung von Hustensaft aus schwarzem Rettich ist unkompliziert und erfordert nur wenige Zutaten. Wichtig ist, eine klare Methode zu verwenden, um die wertvollen Inhaltsstoffe optimal zu nutzen.

Zubereitung:
Ein frischer schwarzer Rettich wird gewaschen und am oberen Ende ausgehöhlt. In die entstandene Mulde wird Zucker oder alternativ Honig gegeben. Anschließend lässt man den Rettich mehrere Stunden stehen, idealerweise über Nacht. In dieser Zeit bildet sich ein Sirup, der sich im Inneren sammelt.

Anwendung:
Der entstandene Hustensaft wird löffelweise eingenommen. Viele Menschen bevorzugen es, den Sirup pur zu nutzen, andere verdünnen ihn leicht mit warmem Wasser.

Praktische Tipps:
Der Rettich sollte frisch sein, um eine möglichst hohe Wirkstoffkonzentration zu erreichen. Außerdem empfiehlt es sich, den Sirup regelmäßig frisch zuzubereiten, um Qualität und Geschmack zu erhalten. So bleibt der Hustensaft aus schwarzem Rettich ein einfaches, aber wirkungsvolles Hausmittel.

Wirkung & Erfahrungen mit schwarzem Rettich Hustensaft

Der Hustensaft aus schwarzem Rettich wird nicht wegen eines schnellen Wundereffekts geschätzt, sondern wegen seiner sanften, natürlichen Wirkung, die sich bei regelmäßiger Anwendung entfalten kann. Viele Menschen nutzen ihn begleitend bei Erkältungen, um den Körper zu unterstützen und den Husten auf natürliche Weise zu lindern.

Wann wirkt der Hustensaft?

Die Wirkung von schwarzem Rettich Hustensaft setzt in der Regel nicht sofort, sondern schrittweise ein. Häufig berichten Anwender, dass sich der Schleim nach ein bis zwei Tagen leichter löst. Dadurch kann sich der Husten verändern und produktiver werden, was als positives Zeichen gilt.

Besonders sinnvoll ist der Hustensaft bei verschleimtem Husten, der im Rahmen einer Erkältung auftritt. Bei trockenem Reizhusten wird er dagegen oft als weniger wirksam empfunden. Auch bei einem begleitenden Druckgefühl im Brustbereich kann schwarzer Rettich Hustensaft als angenehm wahrgenommen werden.

Wichtig ist, den Sirup regelmäßig und über mehrere Tage einzunehmen. Nur so kann sich die typische Wirkung entfalten, für die schwarzer Rettich gesund seit Generationen bekannt ist.

Erfahrungen & traditionelle Anwendung

Die Erfahrungen mit schwarzem Rettich Hustensaft stammen vor allem aus der Volksmedizin und dem familiären Alltag. Viele Menschen kennen das Hausmittel noch aus der Kindheit, wenn Großeltern oder Eltern bei Erkältung darauf zurückgriffen.

Typisch sind Berichte, dass der Hustensaft als gut verträglich empfunden wird und sich leicht in den Alltag integrieren lässt. Da er aus wenigen natürlichen Zutaten besteht, gilt er für viele als vertrauenswürdige Alternative zu stark verarbeiteten Produkten.

Dabei ist wichtig, die Erfahrungen realistisch einzuordnen. Schwarzer Rettich Hustensaft ersetzt keine ärztliche Behandlung, kann jedoch als unterstützendes Hausmittel genutzt werden. Genau diese bodenständige Anwendung macht ihn bis heute beliebt.

Anwendung, Dosierung & Einnahme

Damit schwarzer Rettich seine Wirkung sinnvoll entfalten kann, spielt die richtige Anwendung und Dosierung eine entscheidende Rolle. Obwohl es sich um ein natürliches Hausmittel handelt, sollte er bewusst und maßvoll eingesetzt werden. So lässt sich schwarzer Rettich gesund in den Alltag integrieren, ohne den Körper unnötig zu belasten.

Richtige Dosierung für Erwachsene & Kinder

Die Dosierung von schwarzem Rettich hängt davon ab, in welcher Form er verwendet wird. Am häufigsten kommt er als Hustensaft, Saft oder roh zum Einsatz.

Erwachsene nehmen in der Regel ein bis drei Teelöffel Hustensaft über den Tag verteilt ein. Bei frischem Rettichsaft genügt oft eine kleine Menge, da der Geschmack intensiv ist und die Senföle stark wirken. Auch roh, etwa gerieben im Salat, sollte schwarzer Rettich nur in moderaten Portionen verzehrt werden.

Kinder sollten schwarzen Rettich nur vorsichtig erhalten. Als Hustensaft reicht meist eine stark reduzierte Menge, beispielsweise ein halber Teelöffel ein- bis zweimal täglich. Wichtig ist, auf mögliche Reaktionen zu achten und die Einnahme bei Unwohlsein zu beenden.

Grundsätzlich gilt: Weniger ist oft mehr. Schwarzer Rettich wirkt intensiv, weshalb eine niedrige Dosierung meist ausreicht.

Wie oft und wie lange einnehmen?

Schwarzer Rettich Hustensaft wird üblicherweise über mehrere Tage eingenommen. Viele Menschen nutzen ihn ein- bis dreimal täglich, idealerweise über einen Zeitraum von fünf bis sieben Tagen. Danach empfiehlt sich eine Pause, um den Körper nicht dauerhaft zu reizen.

Bei frischem Rettich oder Saft gilt ebenfalls, die Anwendung zeitlich zu begrenzen. Eine dauerhafte tägliche Einnahme über längere Zeit ist nicht vorgesehen. Stattdessen sollte schwarzer Rettich gezielt eingesetzt werden, etwa bei Erkältung oder vorübergehenden Verdauungsbeschwerden.

Wer unsicher ist oder bestehende gesundheitliche Probleme hat, sollte die Anwendung vorher abklären. So bleibt schwarzer Rettich ein sinnvolles und sicheres Hausmittel, das gezielt unterstützt.

Gibt es Risiken oder Nebenwirkungen bei schwarzem Rettich?

Auch wenn schwarzer Rettich ein natürliches Lebensmittel und Hausmittel ist, bedeutet das nicht, dass er für jeden uneingeschränkt geeignet ist. Wie bei vielen pflanzlichen Produkten gilt auch hier: Die richtige Menge und der bewusste Umgang sind entscheidend. Deshalb ist es sinnvoll, mögliche Risiken und Nebenwirkungen zu kennen.

Mögliche Nebenwirkungen

Schwarzer Rettich enthält Senföle, die für seine Wirkung verantwortlich sind, aber zugleich reizend auf den Magen-Darm-Trakt wirken können. Besonders Menschen mit einem empfindlichen Magen berichten gelegentlich über ein Brennen im Magen oder ein unangenehmes Druckgefühl nach der Einnahme.

Zu den möglichen Nebenwirkungen zählen außerdem Blähungen oder Völlegefühl, vor allem wenn schwarzer Rettich roh oder in größeren Mengen verzehrt wird. Auch der Hustensaft kann bei übermäßiger Anwendung ähnliche Effekte hervorrufen, da die Konzentration der Wirkstoffe relativ hoch ist.

Treten solche Beschwerden auf, sollte die Menge reduziert oder die Einnahme pausiert werden. In vielen Fällen reicht bereits eine geringere Dosierung aus, um die gewünschte Wirkung zu erzielen.

Wann sollte man vorsichtig sein?

Bestimmte Personengruppen sollten schwarzen Rettich nur mit Vorsicht anwenden. Dazu zählen Schwangere, da die scharfen Senföle den Verdauungstrakt zusätzlich reizen können. Auch bei bekannten Magen- oder Darmerkrankungen, wie Reizmagen oder Magenschleimhautentzündung, ist Zurückhaltung ratsam.

Ebenso sollten Menschen, die regelmäßig Medikamente einnehmen, aufmerksam sein. Zwar sind keine typischen Wechselwirkungen bekannt, dennoch empfiehlt es sich, bei Unsicherheit ärztlichen Rat einzuholen.

Grundsätzlich gilt: Schwarzer Rettich ist kein Ersatz für eine medizinische Behandlung. Als begleitendes Hausmittel kann er sinnvoll sein, sofern er maßvoll eingesetzt wird und auf individuelle Bedürfnisse Rücksicht genommen wird.

Haltbarkeit, Lagerung & praktische Tipps

Damit schwarzer Rettich und der daraus hergestellte Hustensaft ihre Wirkung behalten, ist die richtige Lagerung besonders wichtig. Mit ein paar einfachen Maßnahmen lässt sich die Qualität deutlich länger erhalten, sodass schwarzer Rettich gesund und gut nutzbar bleibt.

Hustensaft richtig aufbewahren

Der selbstgemachte Hustensaft aus schwarzem Rettich sollte kühl gelagert werden. Am besten eignet sich der Kühlschrank, da niedrige Temperaturen das Wachstum von Keimen verlangsamen. In einem sauberen, gut verschlossenen Glas hält sich der Sirup in der Regel zwei bis drei Tage.

Wichtig ist, den Hustensaft immer mit einem sauberen Löffel zu entnehmen. So lässt sich vermeiden, dass Bakterien in den Sirup gelangen und die Haltbarkeit verkürzen. Riecht oder schmeckt der Hustensaft ungewöhnlich, sollte er nicht mehr verwendet werden.

Schwarzer Rettich frisch lagern

Frischer schwarzer Rettich ist vergleichsweise robust und lässt sich gut aufbewahren. Ideal ist ein kühler, dunkler Ort, zum Beispiel das Gemüsefach im Kühlschrank oder ein kühler Keller. Dort bleibt er mehrere Wochen frisch, ohne an Qualität zu verlieren.

Angeschnittener Rettich sollte luftdicht verpackt werden, um Austrocknung zu vermeiden. Alternativ kann er gerieben und kurzzeitig im Kühlschrank aufbewahrt werden. Wer Abwechslung sucht, kann ihn auch regelmäßig in einfache Gerichte integrieren und sich dabei an alltagstauglichen Ideen orientieren, wie sie in schwarzer Rettich Rezepten zu finden sind.

FAQ – Häufige Fragen zu schwarzem Rettich & Hustensaft

Ist schwarzer Rettich wirklich gesund?

Ja, schwarzer Rettich gilt als gesund, weil er Vitamine, Mineralstoffe, Ballaststoffe und Senföle enthält. Diese Kombination unterstützt vor allem die Verdauung und die Atemwege. Entscheidend ist jedoch eine maßvolle Anwendung, denn seine Wirkung ist intensiv und nicht für eine dauerhafte Einnahme gedacht.

Wie oft darf man Hustensaft aus schwarzem Rettich einnehmen?

Hustensaft aus schwarzem Rettich wird üblicherweise ein- bis dreimal täglich in kleinen Mengen eingenommen. Die Anwendung sollte auf wenige Tage begrenzt sein, meist auf etwa fünf bis sieben Tage. Danach empfiehlt sich eine Pause, um den Magen nicht zu reizen.

Hilft schwarzer Rettich auch ohne Husten?

Ja, schwarzer Rettich wird nicht nur bei Husten eingesetzt. Viele Menschen nutzen ihn auch zur Unterstützung der Verdauung oder bei Völlegefühl. In diesen Fällen wird er häufig roh, gerieben oder als Saft in kleinen Mengen verwendet.

Kann man schwarzen Rettich täglich essen?

Ein täglicher Verzehr über längere Zeit wird nicht empfohlen. Schwarzer Rettich wirkt stark und kann bei empfindlichen Personen zu Magenbeschwerden führen. Sinnvoller ist es, ihn gezielt und zeitlich begrenzt einzusetzen, zum Beispiel in der Erkältungszeit oder bei vorübergehenden Verdauungsproblemen.

Fazit – Schwarzer Rettich als natürliches Heil- und Nahrungsmittel

Schwarzer Rettich vereint auf besondere Weise Lebensmittel und traditionelles Hausmittel. Seine lange Geschichte in der Volksmedizin zeigt, dass er nicht nur ein einfaches Wintergemüse ist, sondern gezielt zur Unterstützung von Atemwegen und Verdauung eingesetzt werden kann. Gerade bei Husten, Erkältung oder einem trägen Magen schätzen viele Menschen seine natürliche, aber wirkungsvolle Art.

Gleichzeitig lässt sich schwarzer Rettich gesund in eine bewusste Ernährung integrieren. Ob roh, als Saft oder als Hustensirup – seine Anwendung ist vielseitig, solange sie maßvoll bleibt. Wichtig ist, auf den eigenen Körper zu hören und die Einnahme zeitlich zu begrenzen, um mögliche Nebenwirkungen zu vermeiden.

Als natürliche Alternative kann schwarzer Rettich eine sinnvolle Ergänzung im Alltag sein, besonders für Menschen, die einfache Hausmittel bevorzugen. In Kombination mit einer ausgewogenen Ernährung und weiteren pflanzlichen Klassikern, etwa aus der traditionellen Teekultur wie beim Camellia-sinensis-Tee, fügt er sich gut in einen ganzheitlichen Ansatz für Wohlbefinden und Gesundheit ein.

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Wirkung schwarzer Rettich Hustensaft

Hustensaft selber machen mit schwarzem Rettich

Hustensaft selber machen mit schwarzem Rettich ist ein bewährtes Hausmittel bei Husten. Mit wenigen Zutaten lässt sich ein natürlicher, schleimlösender Saft herstellen – ganz ohne Chemie.

  • Total Time: 10
  • Yield: 1 Portion Hustensaft 1x

Ingredients

Scale
  • 1 frischer schwarzer Rettich
  • Honig oder alternativ Zucker
  • Scharfes Messer
  • Löffel
  • Glas oder Schale zur Aufbewahrung

Instructions

  1. Den schwarzen Rettich gründlich waschen.
  2. Oberen Teil wie einen Deckel abschneiden.
  3. Rettich vorsichtig aushöhlen, sodass eine kleine Mulde entsteht.
  4. Mulde mit Honig oder Zucker füllen.
  5. Deckel wieder aufsetzen und Rettich in ein Glas oder eine Schale stellen.
  6. Mehrere Stunden oder über Nacht ziehen lassen, bis sich Saft gebildet hat.
  7. Den entstandenen Hustensaft in ein sauberes Glas abgießen und mehrmals täglich einnehmen.

Notes

Der Saft wirkt besonders gut bei verschleimtem Husten. Kühl gelagert ist er etwa 2–3 Tage haltbar. Für Kinder eignet sich Honig besser als Zucker – jedoch erst ab einem Alter von 1 Jahr.

  • Author: Emily
  • Prep Time: 10
  • Category: Hausmittel
  • Method: Ohne Kochen
  • Cuisine: Deutsch
  • Diet: Low Calorie

Nutrition

  • Serving Size: 1 Teelöffel
  • Calories: 15
  • Sugar: 3g
  • Sodium: 1mg
  • Fat: 0g
  • Saturated Fat: 0g
  • Unsaturated Fat: 0g
  • Trans Fat: 0g
  • Carbohydrates: 4g
  • Fiber: 0g
  • Protein: 0g
  • Cholesterol: 0mg

Keywords: Hustensaft, schwarzer Rettich, Hausmittel, Husten, Erkältung, Honig

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